Cremes und Lotionen – Was hilft wirklich bei akutem Herpes?

herpescreme

Viele Menschen auf der ganzen Welt kennen das Problem mit Herpesviren. Herpes kann immer wieder ausbrechen, weil jeder die entsprechenden Viren im Körper trägt, es besonders bei geschwächtem Immunsystem zum Ausbruch kommt und es grenzt schier an eine Unmöglichkeit, Herpes in den Griff zu bekommen. Es gibt unzählige Mittel und Cremes, die helfen sollen, doch wirklich effizient ist langfristig gesehen fast kein Mittel.

Bei der Behandlung von Herpes mit Creme kommt es in erster Linie darauf an, dass frühzeitig auf Anzeichen geachtet wird. Betroffene sagen meist, dass es an der Stelle, an der sich Herpes bildet, juckt oder spannt. Die Stelle an der Lippe, die betroffen ist, wird rot und es bildet sich ein kleiner Ausschlag bzw. eine Kruste. Herpes sollte in der Tat dann zunächst mit einer Creme behandelt werden. Hierbei ist darauf zu achten, dass die jeweilige Creme mit einem Wattestäbchen aufgetragen wird, damit die Infektion an der Lippe nicht weiter getragen wird. Cremes wie Aciclovir und Zovirax gelten dabei als bewährte Mittel.

Oft kann es aber auch ein Mangel an Zink sein. Gerade, wenn das Immunsystem angeschlagen ist, man sich schneller erkältet oder sich schlapp fühlt, dann kann dies ein Hinweis auf einen Zinkmangel sein. Dieser wiederum kann mit Nahrungsergänzungsmitteln gedeckt werden oder durch die erhöhte Aufnahme von Lebensmittel, die vermehrt Zink enthalten. Dies können zum Beispiel Leber, Weizenkleie, Fisch, insbesondere Garnelen, Käse, insbesondere Edamer, Fleisch, insbesondere Rindfleisch oder Erdnüsse sein. Selbstverständlich kann hier zur Behandlung auch Zinksalbe verwendet werden, die wie bereits beschrieben mit einem Wattestäbchen auf die betroffene Stelle aufgetragen werden sollte. Spezielle Pflaster können unterstützend verwendet werden und verhindern den Kontakt mit anderen Hautstellen und die Übertragung auf den Partner oder andere Mitmenschen.

Bei allen Methoden und verwendeten Cremes, die gegen Herpes angewendet werden, sollte man aber stets berücksichtigen, dass auch Stress, sei es im Beruf oder Privat, zu wenig Schlaf oder Ärgernisse im Allgemeinen die Herpesviren unterstützen und den Ausbruch der Infektion begünstigen. Achten Sie also auf einen gesunden Lebenswandel und verlassen Sie sich auf Ihren Körper. Er sendet bei Überlastung meist Signale, die man manchmal überhört.


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