Ernsthafte Komplikationen durch Herpes

Frau mit Schmerzen am Mund hält den Finger an ihren Zahn

Der einfache Herpes (Herpes simplex, umgangssprachlich oft die Herpes genannt) ist eine Virusinfektion durch Herpes-simplex-Viren. Dass die Infektion unter Umständen nicht harmlos verläuft, wird schon durch die etymologische Herkunft des Wortes deutlich, denn dieses kommt vom griechischen ἕρπειν (herpein) und bedeutet „kriechen“, weil sich die Hautläsionen allmählich über den Körper ausbreiten.

Zu stoppen ist das bei rechtzeitiger Behandlung, die allerdings oft nur schleppend angegangen wird. Vor allem gesetzlich versicherte Patienten klagen darüber, dass sie bei der Infektion höchstens kosmetische Hilfe erhalten. Eine gute Privatversicherung gewährleistet umfassendere Aufmerksamkeit durch den Arzt Ihres Vertrauens. Die Versicherung können Sie übrigens steuerlich geltend machen, was Ihnen hier im PKV-Vergleich auf http://www.pkv-vergleich.net/pkv-beitraege/krankheitskosten-absetzen/ sehr genau erläutert wird.

Wie entsteht Herpes?

Zwei verschiedene Viren sind für den Herpes zuständig, die einfach HSV-1 und -2 genannt werden und einen geringfügig verschiedenen Krankheitsverlauf verursachen. Die häufigsten Formen von Herpes sind Lippen- und Genitalherpes (labialis und genitalis), weil sich die Erreger im feucht-warmen Körperklima dieser Regionen am besten verbreiten und durch Sexualkontakte oder mangelnde Essenshygiene übertragen werden. Schwere, aber seltene Infektionen sind eine generalisierte HSV-Sepsis oder HSV-Infektion, die auch bei Neugeborenen auftritt. Die HSV-Sepsis betrifft Patienten mit Immunschwäche, zum Beispiel auch HIV-Patienten. Leider bleibt ein Herpesvirus, wenn es einmal auf den Wirt übergesprungen ist, lebenslang im Organismus (persistierende Infektion), sämtliche Therapien zielen lediglich darauf, die Vermehrung und Ausbreitung des Virus zu unterbinden. Schwere Komplikationen entstehen regelmäßig, wenn Herpesbläschen aufplatzen. Die darunter liegende Haut ist empfänglich für eine Superinfektion mit Pilzen oder Bakterien.

Maßnahmen bei schweren Infektionen mit Herpes

Sollten Sie von einer Superinfektion mit Herpes betroffen sein, benötigen Sie schnelle und sehr kompetente ärztliche Hilfe, am besten als Privatpatient. Denn Herpesviren können mit dem Körper alles Mögliche anstellen, sie dringen schlimmstenfalls ins Gehirn vor und verursachen die gefürchtete Herpesenzephalitis, eine Herpesentzündung im Gehirn. Das geschieht vor allem bei Patienten, deren Immunsystem ohnehin geschwächt ist, also vorrangig bei HIV-Patienten, aber auch bei einer starken Erkältung beziehungsweise Grippe. Ein sehr schwerer Verlauf einer Herpeserkrankung verursacht großflächige Blasen auf der Haut und in vielen Schleimhautbereichen, was im Prinzip sämtliche Körperfunktionen beeinträchtigt, sogar das Atmen. Um das zu verhindern, hilft tatsächlich nur rechtzeitiges Erkennen und Gegensteuern durch einen sehr kompetenten Arzt, der sich genügend Zeit für seinen (Privat-)Patienten nimmt.


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