Gründe dafür, dass Herpes bei einigen Menschen häufiger als bei anderen auftritt

Herpes Ja Nein

Herpes ist eine Krankheit, die bei einigen Menschen nahezu regelmäßig aufzutreten scheint, während andere davon gänzlich verschont bleiben können. Dabei ist das Virus aber nicht „wählerisch“, vielmehr gibt es Faktoren, die das Ausbrechen der störenden Bläschen begünstigen können.

Im Ruhemodus

Die meisten Menschen infizieren sich mit Herpes bereits im Kindesalter und wissen es nicht einmal, weil eventuelle körperliche Reaktionen ausbleiben können oder für andere Krankheiten gehalten werden. Das Virus dringt aber bereits nach der Infektion unter die Hautschicht wandert und sich in den Epithelzellen einnisten. Dort liegen sie dann oft über Jahre inaktiv, bevor sie durch körperliche Faktoren oder Umwelteinflüsse angeregt werden. Zu diesen Faktoren gehört unter anderem häufiges Sonnenbaden oder Arbeiten im Freien. Aber auch hormonelle Schwankungen regen gerade bei Frauen zu einer regelmäßigen Bildung der Fieberbläschen an. Auch durch viel Stress wird der Hormonhaushalt durcheinander gebracht und fördert so den Herpes, weshalb Patienten beispielsweise oft vor Prüfungen oder wichtigen Verabredungen das erneute Ausbrechen der Krankheit bemerken. Wie häufig die Krankheit aber durch solche Umweltfaktoren auftreten kann, hängt auch von der genetischen Veranlagung und der Konstitution des Immunsystems ab. Je geschwächter ein Patient durch Allergien, Infektionskrankheiten oder eine unausgewogene Ernährung ist, desto häufiger kann der Herpes wiederkommen.

Vom Herpes verschont

Obwohl kein Mensch gegen eine Infektion mit den Herpes-Virus immun ist und es keine Impfungsverfahren dagegen gibt, scheint die Krankheit bei einigen Menschen selten oder gar nicht auszubrechen. Häufig hängt das damit zusammen, dass diese Menschen unbewusst gegen die Krankheit arbeiten, indem sie ihre Gesundheit auf natürliche Weise fördern. Durch gesunde Ernährung mit viel Obst und Gemüse sowie wenig Stress werden die Herpes-Viren vom Immunsystem unterdrückt. Außerdem hilft ein Vermeiden überhöhter UV-Einstrahlungen mit Sonnencreme und nur kurzen Aufenthalten in sonnigen Gegenden dabei, den Herpes im Griff zu behalten. Manche Menschen stecken sich aber auch einfach nicht mit den Viren an, weil sie keine wechselnden Geschlechtspartner haben und besonders auf die Hygiene achten. Denn auch durch geschützten Geschlechtsverkehr und regelmäßiges Händewaschen unter anderem vor dem Essen kann das Risiko einer Infektion oder einer Verbreitung von Herpes stark reduzieren. Aber auch bei gesunden Menschen können genetische Faktoren darüber entscheiden, ob der Ausbruch von Herpes ausbleibt.

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