Gürtelrose – der häufige Herpes

Gürtelrose

Viele Menschen bekommen im Laufe ihres Lebens eine Gürtelrose. Diese Erkrankung ist äußerst schmerzhaft und braucht lange, bis sie ausgeheilt ist.

Ursachen einer Gürtelrose

Eine Gürtelrose entsteht besonders häufig bei älteren Menschen oder jenen, die eine geschwächte Immunabwehr aufweisen. Sie entwickelt sich meistens schon im Kindesalter, wird dann als Windpocken bemerkt. Die Viren, die sich da entwickeln, lagern sich im Körper der Betroffenen ein und können auch noch nach vielen Jahren in der Form von Herpes oder einer Gürtelrose wieder hervorkommen. Dann muss noch dringend darauf geachtet werden, dass Mitmenschen, die im Kindesalter noch keine Windpocken hatten und somit die Herpes zoster Viren noch nicht in sich tragen, den Betroffenen meiden, solange dieser noch Bläschen aufweist, denn dann ist er noch hoch ansteckend. Man kann sich anstecken über die Tröpfchen, – Schmier – und Kontaktinfektion. Hier ist es egal, ob man von einem Patienten angehustet wird oder ob man die Hand an die eigenen Schleimhäute wie Mund, Nase oder Augen führt, nachdem ein Betroffener zum Beispiel vor einem die Klinke oder ähnliches angefasst hat. So kann man sich ganz schnell mit einer Gürtelrose anstecken.

Leider gibt es für den Fall einer Gürtelrose noch keine ausreichend antivirale Medikamente. Es gibt lediglich welche, die einen Schutz davor bieten, sich erneut anzustecken, aber um das eingelagerte Virus zu bekämpfen fehlt der Forschung nach wie vor genauere Informationen und somit die Möglichkeiten, effektiv gegen eine Gürtelrose vorgehen zu können.

Nicht verwechseln

Man darf nun nicht hingehen und den Herpes zoster mit dem Herpes simplex vergleichen. Der Herpes simplex betrifft die Genitalien oder an den Lippen. Hier können die Ursachen eine Immunschwäche oder bei vielen Menschen auch Ekel vor etwas sein.

Symptome einer Gürtelrose

Die Patienten leiden bei einer Gürtelrose meistens ebenfalls unter Fieber und fühlen sich allgemein nicht wohl. Die Gürtelrose kann sich unter Umständen nun am Oberkörper bilden und breitet sich dort nun einmal rund um den Körper aus. Das geht meistens auch mit großen Schmerzen oder Kribbeln der Haut einher. Die auftretenden Bläschen, die sich in der ansteckenden Phase bilden, gehen ungefähr nach sieben bis zehn Tagen zurück. Der Hautausschlag dagegen geht meistens erst nach zwei bis drei Wochen wieder weg.

Weiteres auftreten

Tritt bei einem jungen Patienten ein Herpes Zoster auf, muss weiter untersucht werden, da das Auftreten dieser Krankheit in dem Alter auch häufig für eine HIV- Infektion sprechen kann.
Es kann während der Akutphase auch zu Merkmalen kommen, die für eine Komplikation sprechen. So zum Beispiel, wenn der Herpes auch die Augenlider und die Hornhaut angreift. Ebenso kann es passieren, dass auch die Ohren betroffen sind, aber das passiert eher selten.

Therapeutische Möglichkeiten

Wenn man nun mit diesen Beschwerden einen Arzt aufsucht, wird der zunächst eine Behandlung mit einem Virostatika beginnen. Schlägt diese Behandlung nicht an, bekommt der Patient Medikamente über eine Infusion. Begleitend kann man auch Antidepressiva und Neuroleptika einsetzen. In ganz schlimmen Fällen bleibt den Patienten sogar eine Operation nicht erspart.


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