Herpes durch Stress und Angstattacken

Herpes kann durch Angst, Ekel und Stress entstehen.

 

Für die Betroffenen scheint es wie ein Teufelskreis zu sein: Durch tägliche Herausforderungen in Beruf oder Alltag, einen heftigen Streit mit dem Partner, Sorgen um die Kinder und dann kommt es,durch ein Kribbeln und Spannungsgefühl in der Lippe fängt es an und schon nach kurzer Zeit ist es auch für jeden sichtbar: Der Herpes ist da! Die meisten unserer Mitmenschen tragen Herpes-Viren in sich – viele von Ihnen, ohne jemals Beschwerden damit zu haben oder gar einen Ausbruch zu erleben. Die Erstübertragung von Herpes oder besser gesagt der Herpesviren findet in der Regel ohne jegliche Symptome statt – meist durch Tröpfchen oder Hautkontakt. Dazu genügt schon eine kleine Verletzung der Haut oder der Schleimhäute. Ist man allerdings erst einmal infiziert, verbleiben die Erreger im Ruhezustand im Körper. Sie lösen erst dann eine Infektion aus, wenn das körpereigene Immunsystem geschwächt ist und sie deshalb nicht mehr unterdrücken kann. Zu einer solchen Schwächung kann es aus verschiedenen Gründen kommen: Das kann eine Erkältung sein, ein Gefühl von Ekel oder auch allgemein Stress.

Stress und Angst schwächen den Körper

Stress ist eine Reaktion des Körpers, vor der er sich schützen will. Daher ist die gesamte körpereigene Abwehr mit dem Schutz gegen den Stress beschäftigt, somit haben dann die Viren, die den Herpes verursachen freie Fahrt.Das gleich gilt bei Angstattacken. Dann möchte sich der Körper nur noch vor der möglichen drohenden Gefahr schützen und schüttet vermehrt Stresshormone aus. Angst, egal wodurch sie ausgelöst wird, verursacht im Körper starke Stressreaktionen. Mehr Informationen zu Thema Angst finden Sie auf angst.org.

Auch Ekel ist eine Form von Stress

Ekel, ein weit bekannter Auslöser von Herpes, ist auch eine Form von Stress. Gerade, wenn man sich der Situation, die den Ekel hervorruft, nicht entziehen kann, entsteht akuter Stress für den Körper und er reagiert mit Herpes. Eklige Auslöser können zum Beispiel entstehen, wenn man in einer schmutzigen Küche steht und erfahren hat, dass das Essen, was man gerade verspeist hat, hier zubereitet wurde. Durch den Ausbruch von Herpes fühlen sich viele Betroffene darin bestätigt, dass diese Küche zu schmutzig war, tatsächlich hat der Körper aber nur gestresst reagiert.

Stress hat viele Gesichter

Andere Auslöser von Herpes, die als stressbedingt anzusehen sind, sind Schlafmangel und Erschöpfung. Menschen, die unter Stress stehen haben eine erhöhte Ausschüttung der Hormone Adrenalin, Noradrenalin und Cortisol. Diese erhöhte Ausschüttung hilft den Viren sich zu vermehren.

Entspannung kann helfen

Neben medikamentöser Hilfe kann man aufkommenden Herpes am besten dadurch in den Griff bekommen, indem man den Stress sofort mildert und aktive Phasen der Entspannung herbeiführt.

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