Herpes – ein tückisches Virus

Herpes-Symptome

Bei Herpes unterscheidet man zwei Arten, den Herpes-siplex-Virus Typ 1 und Typ 2. Nach der Ansteckung bricht das Virus in der Regel innerhalb von zwei bis zwölf Tagen aus. Das Virus muss aber nicht zwingend nach der Ansteckung ausbrechen, sondern kann längere Zeit im Körper überdauern und auch zu einem späteren Zeitpunkt zum Vorschein kommen. Allerdings sind die Herpes Symptome nicht immer zu erkennen.

Mediziner meinen, dass nur ein Prozent der Herpes Symptome bei der Ersterkrankung bemerkt werden. Der Rest der Herpes Symptome bleibt meist unbemerkt. Herpes ist daher ein sehr tückisches Virus, das sich deshalb so schnell verbreitet, weil man oft erst viel später bemerkt, dass man Träger des Herpes Virus ist.

Die beiden Herpestypen greifen die obere Hautpartie im Bereich der Schleimhäute an. Von Typ 1 ist nahezu jeder Erwachsene betroffen. Er wird über Tröpfen- oder Schmierinfektion übertragen. Die Herpes Symptome dieses Typus lassen sich hauptsächlich im Mundbereich erkennen (Herpes labilis). Dort bilden sich nässende Bläschen. Nach Abklingen dieser Herpes Symptome bleibt das Virus im Körper. Es wandert über die Nervenstränge zu den Nervenwurzeln und verankert sich dort. Sobald das Immunsystem wieder geschwächt wird, z. B. durch einen Infektion (Grippe etc.), Stress oder hormonellen Schwankungen (Schwangerschaft, Menopause, Menstruation), können die Herpes Symptome wieder ausbrechen.

Typ 2 (Herpes genitalis) betrifft die Regionen Geschlechtsteile und After. Die Herpes Symptome bestehen ebenfalls aus nässenden Pusteln sowie einem brennenden Schmerz in der Genitalzone. Diese Form der Herpes-siplex-Viren überträgt sich durch ungeschützten Geschlechtsverkehr, kann aber auch während der Geburt von der Mutter auf das Kind übertragen werden. In der Regel klingen die Herpes Symptome des zweiten Typus nach zwei bis drei Wochen von alleine ab. Die Abheilung kann aber durch antivirale Medikamente unterstützt und beschleunigt werden.

Auch der zweite Herpestyp setzt sich an den Nervenwurzeln fest und kann ebenfalls im Fall jeglicher Schwächung des Immunsystems ausbrechen. Leidet man also öfter unter einem Ausbruch der Infektion, hilft vielleicht gesunde Ernährung, dieses Risiko etwas einzudämmen. Beide Virenformen erweisen sich als besonders hartnäckig. Typ 2 kann sich aber im gesamten Körper ausbreiten und so lebensbedrohliche Züge annehmen.

Wer irgendwann die genannten Herpes Symptome an sich wahrnimmt, sollte zukünftig verhüten und aufpassen, dass andere nicht über Speichel und andere Körperflüssigkeiten infiziert werden. Das Virus ist inapparent, d. h., dass sich die Herpes Symptome oft nicht direkt äußern und so zur unsichtbaren Gefahr werden.

Die richtige Ernährung kann ebenfalls einen Ausbruch der Herpes Symptome verhindern. Dazu sollte ein Gleichgewicht zwischen den Aminosäuren L-Lysin und L-Arginin geschaffen sein. In Kaffee, Fleisch und Schokolade befindet sich ein Überschuss an L-Arginin, weswegen diese Produkte nur in Maßen verzehrt werden sollte.

Brechen die Herpes Symptome der ersten Variante doch aus, können ein paar einfache Hausmittelchen helfen diese zu lindern und abheilen zu lassen. Honig, Melissensalbe und Teebaumöl sind sehr wirkungsvoll bei Lippenherpes.


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *