Herpesbläschen am Zahnfleisch?

Zahnprobleme
Wenn ein Zahn schmerzt, ist das schon schlimm genug. Wenn der gesamte Kiefer in Mitleidenschaft gezogen ist, hält man es kaum noch aus. Solche Schmerzen können durch eine Aphte verursacht werden, die zwar nicht 100-prozentig sicher, aber höchstwahrscheinlich doch durch den Befall von Herpesviren im Mundraum entstanden ist. Zahnprobleme müssen nicht unbedingt von mangelnder Hygiene herrühren, Zahnprobleme können ganz verschiedene Ursachen haben.
Wie leicht benutzt man ein Glas, aus dem zuvor jemand getrunken hat, der an einer Herpeserkrankung leidet. Zum Glück übernimmt die Krankenversicherung einen Großteil der Kosten bei vielen schwerwiegenden Zahn-OPs, und meist wird auch der Zahnersatz durch die Versicherung erstattet. Aber muss es so weit kommen? Herpes lässt sich auch behandeln. Allerdings ist das so einfach nicht. Die sichtbaren Symptome sind zwar schnell beseitigt, doch ist damit auch deren Ursache aus der Welt geschafft? Herpesviren können auch Windpocken hervorrufen, die Gürtelrose, auch als Herpes Zoster bekannt und sogar das pfeiffersche Drüsenfieber.Wenn sie von der befallenen Lippe beispielsweise auf das Zahnfleisch übertragen werden, kann das schwerwiegende Folgen haben, deren Ausmaß bislang nicht mit vollständiger Sicherheit erforscht ist. Fast die Hälfte aller Erwachsenen ist mindestens ein Mal im Leben von Herpes betroffen, wobei es sich meistens aber um die einfachen Typen des Virus handelt. Sinnvoller als die Behandlung ist die Vorbeugung. Ein stabiles, gut funktionierendes Immunsystem verhindert oft Schlimmeres, wenn die Ansteckungsgefahr nicht aus der Welt zu schaffen ist. Schon im Kindesalter erfolgt meist die erste Infektion. Das Virus dringt über die Schleimhäute in den Organismus einund siedelt sich in den Epithelzellen an. Da verbleibt es dann und lässt für lange Zeit nichts weiter von sich hören oder sehen. Erst im Erwachsenenalter entwickeln sich Beschwerden.Dabei muss es nicht unbedingt zum Direktkontakt kommen, Viren können auch auf dem Luftweg oder durch das Berühren infizierter Gegenstände übertragen werden. Beim Erstkontakt entwickeln sich in aller Regel keinerlei Symptome. Nur etwa 1 % der Infizierten zeigen kleine Bläschen, die jucken, sich leicht entzünden und aufzubrechen drohen, wobei sie ein eitriges Sekret absondern. Bei der Sekundärinfektion können sich die meist im Mundraum oder im Genitalbereich entstehenden Symptome großflächig auf den Körper ausbreiten.


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