Herpesbläschen mit Patches bekämpfen – hilfreich?

Herpes-Patch

Mit einem Mal ist es da. Das störende Bläschen an der Lippe, das bei jeder Berührung schmerzt und schlichtweg unästhetisch aussieht. Gegen Herpes gibt es zahlreiche Mittel, die allesamt eine rasche Heilung versprechen. In der Praxis erweisen sich die Salben und Tinkturen jedoch als störend und tragen zudem stark auf, sodass das Herpesbläschen noch deutlicher auf der Lippe prangt.

Das durchsichtige Pflaster für die Lippe

Die Behandlung mit einem Patch ist so einfach, wie das Auftragen einer Tinktur. Ein Patch besteht aus einer Folie, auf die Medikamente aufgetragen sind, welche die Heilung unterstützen. Dabei ist das kleine Pflaster vollkommen durchsichtig, prangt also nicht wie helle Salben deutlich auf der Lippe. Da es direkt auf der Herpesblase sitzt, schützt es diese für Reizungen und verhindert gleichzeitig, dass sich das Virus ausbreitet. Dennoch geht der Schutz nicht so weit, dass das Patch die Ansteckungsgefahr aufhebt.

Die Anwendung der Herpes-Patches

Die Tragedauer der einzelnen Patches unterscheidet sich von Hersteller zu Hersteller. In der Regel werden die kleinen durchsichtigen Klebepflaster direkt auf das Herpesbläschen aufgeklebt und verbleiben für die nächsten sechs bis acht Stunden auf der Lippe. Während er Tragedauer wirken die aufgebrachten Medikamente und helfen, den Heilungsverlauf zu unterstützen. Gegen Ende der Tragedauer löst sich langsam der Kleber, sodass das Patch schmerzlos abgenommen und gegen ein neues ersetzt werden kann. Im Gegensatz zu üblichen Cremes und Tinkturen greifen Patches nicht direkt das Herpesvirus an, sondern entziehen dem Bläschen die Flüssigkeit. Die Wunde trocknet also aus und heilt somit ab. Weitere Infos lassen sich auf www.compeed.de finden.

Helfen die Patches?

Hat sich das Herpesbläschen erst einmal gebildet, muss es abheilen. Daran geht kein Weg vorbei, doch unterstützt das Patch den Heilungsverlauf und schützt gleichzeitig die entstehende Wunde. Zudem lässt sich mit dem Patch die Infektion verbergen. Die Pflaster sind so gestaltet, dass selbst die Nutzung von Lippenstift über dem Patch problemlos funktioniert. Die Herpesbläschen heilen quasi unbemerkt ab und ziehen den Blick nicht ständig auf sich. Besonders vorteilhaft erweisen sich die Patches, wenn sie direkt beim ersten Brennen oder Kribbeln aufgebracht werden. So wirken sie, bevor überhaupt eine Blase entsteht, und können Schlimmeres verhindern.


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