Kann Herpes arbeitsunfähig machen?

Herpes kann zur Arbeitsunfähigkeit führen.

Herpes Zoster, auch unter Gürtelrose bekannt, kann arbeitsunfähig machen. Die Gürtelrose ist eine äußerst schmerzhafte Bläschenerkrankung der Haut. Überwiegend erkranken immungeschwächte und ältere Menschen daran, aber auch Erwachsene zwischen den 20-40 Lebensjahr können davon betroffen sein. Die Gürtelrose entsteht durch wiederholte Aktivierung des Windpocken-Virus, das, nach Abheilen der Windpocken, in eine Art „Schlaf“ in Nervenzentrum entlang der Wirbelsäule verbleibt.

Bei jedem 10. Patienten kann es erneut und öfters ausbrechen. Ein erhöhtes Risiko für die Entstehung der postherpetischen Neuralgie, einer langjährigen quälenden Nervenentzündung, haben Menschen ab 50 Jahren. Diese Erkrankung kann unter Umständen Jahre andauern und macht in meisten Fällen monatelang arbeitsunfähig. Sie geht mit starken seelischen Strapazen und erheblichen Einschränkungen der Lebensqualität einher.

Wie stehen die gesetzlichen Krankenkassen zu wiederholten Krankheitsschüben bei Herpes Zoster und das diese Krankheit oft monatelang arbeitsunfähig macht? Wie lange springt eine gesetzliche Krankenkasse finanziell ein?Laut Gesetz, muss der Arbeitgeber zunächst für 6 Wochen weiterhin Sozialversicherungsbeiträge und Gehalt für den Mitarbeiter zahlen. Bescheinigt der Arzt nach sechs Wochen weiterhin, dass der Arbeitnehmer arbeitsunfähig ist, springt die gesetzliche Krankenversicherung ein. Das Krankengeld wird 78 Wochen gezahlt, dass sind anderthalb Jahre. Eine schwere Krankheit wie Herpes Zoster verändert vieles. Die Berufsauszeit ist sehr oft mit finanziellen Einbußen verbunden, denn das von der gesetzlichen Krankenkasse gezahlte Krankengeld ist niedriger als das normale Gehalt. Hier gibt es mehr Infos zu Krankenzusatzversicherungen.

Laufende Kosten wie z.B. Unterhaltszahlungen oder Kredite werden zum Problem. Darum lohnt sich eine Krankenzusatzversicherung, wenn ein Patient öfters an Herpes Zoster erkrankt. Werden Angestellte arbeitsunfähig, hält sich der finanzielle Ausgleich zunächst in Grenzen. Vom Krankengeld, dass von der Krankenkasse gezahlt wird, gehen noch Beiträge zur Renten-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung ab. Für Angestellte und Selbständige, ist der zusätzliche Schutz einer Krankenzusatzversicherung notwendig. Wird ein Selbständiger arbeitsunfähig, sieht es düster für ihn aus. Sie müssen sich entweder durch eine Krankenzusatzversicherung oder durch einen besonderen Wahltarif der gesetzlichen Krankenkassen absichern. In erster Linie sind ältere Versicherte schwer betroffen, die Prämien für ihre Wahltarife sind hoch. Zum größten Teil bieten die gesetzlichen Krankenkassen keinen geeigneten Wahltarif an. Wird ein Selbständiger oder Angestellter länger arbeitsunfähig, lohnt sich auf jeden Fall eine Krankenzusatzversicherung.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *