Omas Hausmittel gegen Herpes

Zitronenmelisse ist ein Hausmittel gegen Herpes

Herpes ist eine schmerzhafte Erkrankung, die sich allerdings durch diverse Mittel lindern lässt. Traditionell werden Hausmittel eingesetzt, die schon Oma kannte. Dies sind einige von ihnen.

Zitronenmelisse hindert Herpes-Viren am Einnisten

Das wohl wichtigste Hausmittel zur Bekämpfung von Herpes ist Zitronenmelisse, die in jedem Garten angebaut werden kann. Ihre Blätter enthalten ein spezielles Öl, das keimtötend wirkt und gleichzeitig verhindert, dass sich Herpes-Viren in Zellen einnisten können. Außerdem lindern die Inhaltsstoffe der Zitronenmelisse Schwellungen und Rötungen, die bereits entstanden sind. Die Anwendung kann auf unterschiedliche Weise erfolgen. Ein unter klarem Wasser abgespültes Blatt der Pflanze wird auf die betroffene Stelle aufgelegt und für einige Zeit dort ruhen gelassen. Alternativ kann in der Apotheke eine entsprechende Essenz erworben werden, die mit einem Wattestäbchen aufgetragen wird.

Hochprozentiger Alkohol desinfiziert und kühlt

Wer einen hochprozentigen Alkohol im Haus hat, kann auch diesen nutzen, um die Herpes zu lindern. Die Inhaltsstoffe des Alkohols wirken desinfizierend und beseitigen einen Teil der Viren. Zudem vermeiden sie, dass in die schadhaften Stellen der Haut weitere Keime eindringen und für eine Entzündung sorgen können. Nebenbei wirken sie kühlend, so dass Schwellungen abklingen. Beim Auftragen von Alkohol auf aufgeplatzte Hautareale kann es allerdings zu einem kurzzeitigen Brennen kommen, das aber schnell wieder abklingt.

Schwarzer Tee wirkt desinfizierend

Schwarzer Tee spielt bei den alten Hausmitteln in vielerlei Hinsicht eine Rolle. Auch zur Linderung von Herpes wird er eingesetzt. Die getrockneten und fermentierten Teeblätter enthalten Tannine, welche desinfizierend und hautreinigend wirken. Für eine Auflage auf die an Herpes erkrankte Stelle eignet sich ein Teebeutel, der zuvor in kochendes Wasser getaucht wurde. Er sollte leicht abkühlen, bevor er auf die Haut gelangt. Verwendet man losen Tee, kann dieser in ein steriles Baumwolltuch gegeben werden, bevor er ebenfalls überbrüht und abgekühlt wird. Der Vorteil bei der Verwendung von Schwarzem Tee besteht darin, dass bei der Anwendung kein brennendes Gefühl entsteht. Allerdings können bei längerem Auflegen des Teebeutels an der mit Herpes infizierten Stelle leichte Verfärbungen entstehen, die erst nach und nach wieder verschwinden.

Für welches Hausmittel man sich entscheidet, ist einerlei. Wichtig ist, dass so frühzeitig wie möglich mit der Behandlung begonnen wird.


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