Wie wirkt Aciclovir?

Aciclovir

Aciclovir kommt bei Infektionskrankheiten, die speziell durch Herpes-Simplex-Viren verursacht werden, zum Einsatz. Zu den Infektionen zählen unter anderen Herpes-Simplex-Enzephalitis, Herpes der Genitalien, Herpes Zoster, auch unter den Namen Gürtelrose bekannt, sowie Lippenherpes. Bei den äußerlichen Infekten wird Aciclovir in Cremes, wie z.B. bei Herpes Genitalis, Lippenherpes oder als Augensalbe bei Infektionen der Hornhaut, angewendet. Wer akut unter Herpes leidet, kann Herpescreme bei der Sanicar-Apotheke mit Gutschein erwerben.

Wirkungsweise von Aciclovir

Aciclovir ist gewissermaßen ein Antimetabolit und unterdrückt dementsprechend in seiner flinken Form den Zellstoffwechsel. Zudem hat Aciclovir eine ganz besondere Eigenschaft, es wird nur in den infizierten Zellen aktiviert. Es agiert und arbeitet nur an den Stellen, wo es dringend benötigt wird und so wird der Krankheitserreger an der Vermehrung gestoppt. Herpesviren bringen eine Kette von hauptsächlich eigenen Enzymen in die Zelle, um dort die Vermehrung anzustreben. Hierbei handelt es sich zum Beispiel um das Enzym-Virus Thymidinkinase. Die Hauptaufgabe der Thymidinkinase bei der Virusvermehrung ist, Phosphatgruppen an den biologischen, zelleigenen Nukleosid Thymidin zureihen. Das in Gang gebrachte Thymidin wird infolgedessen von der DNS-Polymerase der erkrankten Zelle genutzt, um anschließend die Virus-DNS zu errichten. Hier kommt Aciclovir ins Spiel: Die virale Thymidinkinase identifiziert sofort Aciclovir gewissermaßen als Thymidin und animiert es zum Wirken. Infolgedessen wird die Vermehrung der Viren erfolgreich unterbunden.

Aciclovir wird in die Monophosphatform befördert, allerdings nur aufgrund der viralen Thymidinkinase. Die Wirksamkeit der Thymidinkinase ist dreitausendmal effektvoller und erfolgreicher im Verlauf der Phosphorylisierung, als die zu den Zellen gehörende Thymidinkinase. Im Anschluss daran wird die Monophosphatform angesichts der zellularen Kinase innerhalb der beweglichen Triphosphatform weiter aufgebaut. Wird Aciclo-GTP statt GTP infolge von DNS-Polymerase der Krankenzelle zur Replikation gebraucht, so entsteht unabwendbar ein Abbau der DNS-Synthese. Es ist so zu erklären, dass beim Aciclo-GTP absolut keine 3-OH-Gruppierungen gegenwärtig sind, wo ein dNTP angeheftet werden könnte. Aciclo-GTP hat eine hundertfache, effektvollere Affinität zur zelleigenen DNS-Polymerase. In die Virus-DNS wird nun die Monophosphatform von Aciclovir eingefügt, infolgedessen führt dies im Verlauf der DNS-Synthese zum Kettenabbau.

Es wurde nach Forschungen authentisch belegt, dass virale Enzyme, das Aciclo-GMP keinesfalls aus des Gruppe wegschaffen können, was zur effektvolleren und wirksameren Stoppung der DNS-Polymerase beiträgt. Aciclovir wird sehr fix und gründlich in der Zelle verändert.


Ein Kommentar

  1. Klaus-Dieter Palm sagt:

    Habe seit wochen krampartige schmerzen im lendenwirbelbereich.
    Gleichzeitig – herpes – im linken auge.
    Die Schmerzen im lendenwirbelbereich sind insbesondere nachts kranmpartig.und ich fühle
    mich krank.
    kann zwischen diesen beschwerden ein zusammenhang bestehen?
    Das CT der wirbelsäule – media park klink , köln sagt ein band-
    scheiben- vorfall lag nicht vor, oder dergleichen.
    Wollte im sempter in köln maraton laufen, – mein 5.-daher
    vorab die klärung der beschwerden im rückenbereich.
    klaus-dieter palm, düsseldor

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